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Pankow

"Bionade-Biedermeier" und echtes Dorfleben: Wohnen im Bezirk der Gegensätze

Wer an einem schönen Sommertag durch die Kastanienallee, über den Kollwitzplatz und durch die angrenzenden Straßenzüge spaziert, erfreut sich an breiten, sauberen Bürgersteigen, detailgetreu sanierten, frisch getünchten Jugendstilperlen, hippen Neubauten, vielen Bäumen und jungen Menschen. Überall sitzen sie in den malerischen Straßencafés, schlürfen Latte macchiato oder Bionade, lesen, diskutieren mit ihren Knirpsen und starren auf MacBooks, iPads oder Smartphones. Wer Ruhe im Grünen sucht, geht in den idyllischen Mauerpark, in dem heute noch bunt bemalte Mauerreste stehen.

Als Kultur des „Bionade-Biedermeier“ beschrieb Die Zeit vor einigen Jahren das neue Lebensgefühl im Stadtteil Prenzlauer Berg, der zum Bezirk Pankow gehört. Kaum zu glauben, dass „Prenzlberg“, wie die Zugezogenen gerne sagen, damals, als die Mauer fiel, ein Arme-Leute-Viertel war. Viele der Altbauten waren halb verfallen, oft unbewohnt und alle gänzlich unsaniert. Doch seit Deutschland größtes zusammenhängendes Gründerzeitquartier Anfang der 1990er-Jahre zum Sanierungsgebiet erklärt wurde und die Häuser nach und nach renoviert wurden, ist das Quartier aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Dieser Wandel blieb nicht verborgen: Kreative, Künstler, Studenten – wer konnte, zog hierher. Es entstanden Clubs, Cafés, kleine Designerläden, Biomärkte, Yogastudios: Der Stadtteil veränderte sich radikal.

Schätzungen zufolge hat sich die Bevölkerung seit der Wende um 80 Prozent ausgetauscht. Rund 50 Prozent der Bevölkerung ist zwischen 25 und 45 Jahre alt, die meisten Akademiker, gebildet, wohlsituiert. Die Preise zogen an, doch die Nachfrage ist ungebrochen. Mehr als 150.000 Menschen leben inzwischen in Pankow.

Vom Boom des Szenebezirks profitieren daher die angrenzenden Stadtteile Pankow und Weißensee. Auch hier stieg zuletzt die Nachfrage nach Wohnraum, die Mieten und Kaufpreise stiegen. Dennoch lebt es sich unter ähnlich guten Bedingungen vergleichsweise günstig. Die Infrastruktur ist überdurchschnittlich gut, die Bevölkerung gutbürgerlich, die Anbindung an die City exzellent. Weißensee lockt mit grünen Oasen rund um den Oranke- und Obersee. Pankow hat mit dem Bürgerpark und dem Volkspark Schönholzer Heide zwei weitläufige Naherholungsgebiete im Angebot. Es gibt sogar einen Kinderbauernhof: Die Größeren helfen beim Füttern und Pflegen, die Kleineren betrachten und streicheln die Tiere und erleben so Natur mitten in der Stadt.

Auch jene, die es richtig in die Natur zieht, sind im Bezirk Pankow, der insgesamt 13 Stadtteile umfasst, gut aufgehoben. So bieten die nördlich und östlich von Pankow gelegenen Stadtteile Niederschönhausen, Heinersdorf, Karow, Rosenthal, Wilhelmsruh, Französisch Buchholz und Buch meist nur wenige Mietshäuser, dafür aber ausgedehnte Einfamilien- und Reihenhausviertel. Überdies sind sie gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Richtig dörflich lebt man in Blankenfelde. Von Feldern umgeben, lebt es sich im am dünnsten besiedelten Stadtteil Berlins beschaulich und wie auf dem Land. 155 Einwohner leben hier auf einem Quadratkilometer. Kaum zu glauben, dass am anderen Ende des Bezirks im Süden im Prenzlauer Berg sich ganze 14.307 Menschen einen solchen teilen. Unterschiedlicher kann das Leben innerhalb eines Bezirks kaum sein.

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