Bezirke

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Berliner Bezirke wissen müssen.

Charlottenburg-Wilmersdorf


Mitten drin im
Herzen von Berlin

„Ich hab’ so Heimweh nach dem Kurfürstendamm/Berliner Tempo, Betrieb und Tamtam!“, sang Hildegard Knef 1963. Die Faszination für die Flaniermeile hat seit ihrer Entstehung vor mehr als 125 Jahren nicht nur die Chansonsängerin verspürt. Der Ku’damm, wie er von den Berlinern liebevoll genannt wird, wurde im 16. Jahrhundert als Reitweg angelegt, seine ruhmvolle Geschichte begann mit dem Ausbau zur Prachtstraße 1886. Heute bildet der Boulevard das Zentrum des 2001 geschaffenen Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf – und ist mit seiner bunten Mischung aus Einkaufsmeile, Kinos, Theatern, Restaurants und Cafés zugleich pulsierender Mittelpunkt der City-West.

Der Bezirk bietet von allem etwas – und davon reichlich. Es gibt große Kulturstätten wie das Theater des Westens, die weltberühmte Deutsche Oper, die Open-Air-Arena Waldbühne und zahlreiche Museen. Das Olympiastadion lockt mit Großveranstaltungen. Über Deutschland hinaus bedeutend sind das Messegelände und das Internationale Congress Centrum. Studenten aus aller Welt besuchen die Technische Universität und die Universität der Künste. Mehr als 25.000 Unternehmen und ebenso viele Betriebe schaffen Arbeitsplätze. Und knapp 44.000 Straßenbäume sorgen dafür, dass die Luft rein bleibt und die Stadt nicht zu grau erscheint.

Das aber muss in Charlottenburg-Wilmersdorf ohnehin niemand fürchten. Denn abseits des Trubels am Ku’damm bestimmen eher leise Töne das Leben im Bezirk. In Grunewald etwa dominieren Wälder und Wasserflächen: Nur drei Prozent der rund 300.000 Einwohner leben hier. Zum Entspannen, Joggen oder Spazierengehen laden außerdem Lietzenseepark, Volkspark Wilmersdorf, Volkspark Jungfernheide und weitere Grünanlagen ein. Generell ist die Lebensqualität im Bezirk ausgezeichnet: Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Cafés und Bars sind meist nicht fern, die Verkehrsanbindung ist gut, und es gibt ausreichend Kindergärten, Schulen, Bibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen.

Die gute Infrastruktur macht den Wohnraum begehrt und teuer: Vor allem das gut situierte Bürgertum zieht es nach Charlottenburg-Wilmersdorf. Viele Akademiker leben zum Beispiel in Schmargendorf, Ruhleben, Eichkamp oder im Rheingauer Viertel. In Grunewald und Westend sowie entlang der Heerstraße und am Lietzensee finden sich noble Villen, in denen Berliner Prominente Tür an Tür mit Anwälten und Ärzten residieren. In Citynähe, rund ums Schloss Charlottenburg oder um den Olivaer- und Ludwigkirchplatz in Wilmersdorf, verbreiten sanierte Altbauten gediegenes Gründerzeit-Flair. Doch ist der Großbezirk nicht allein den Schönen und Reichen vorbehalten, auch weniger Betuchte finden Wohnraum – beispielsweise in der direkten Umgebung des Volksparks oder im östlichen Charlottenburg.

Ob jung oder alt, groß oder klein, berühmt oder gebildet, arm oder reich – der weltoffene, oft quirlige, dann wieder gemütliche Charakter von Charlottenburg-Wilmersdorf lässt nicht nur seine Bewohner glauben, im schönsten Teil von Berlin zu leben. Das wusste schon die unvergessene Hildegard Knef, die von Grunewald über Charlottenburg bis Wilmersdorf im Laufe ihres Lebens an verschiedenen Orten im Bezirk gelebt hat. Denn hier „biste mitten drin im Herzen von Berlin“.

Übersicht


Fakten


01_Charlottenburg-Wilmersdorf_Altersstruktur
02_Charlottenburg-Wilmersdorf_Flaeche Nutzung
01_Charlottenburg-Wilmersdorf_Tabelle 1
02_Charlottenburg-Wilmersdorf Tabelle 2
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